Diddi der Dackel ist kürzlich im Tierheim angekommen. Wie alle Tierheiminsassen soll Diddi bald das Tierheim verlassen und in ein neues, für ihn geeignetes Zuhause einziehen. Deswegen wird für den Dackel eine Vermittlungsanzeige erstellt. Um vorher herauszufinden, welche Menschen für ihn geeignet sind, führt das Tierheimpersonal verschiedene Tests durch. Dazu gehört, ihn bei der Fütterung mit einer Plastikhand zu stören. So soll ermittelt werden, ob er zum aggressiven Verteidigen seines Futters neigt. Sinnvoll oder nicht?

Bitte nicht stören

Ob Tierheimhunde problematisches Aggressionsverhalten zeigen, wird oft mittels verschiedener Tests kontrolliert. In der Regel testet man dabei auch, ob die Hunde aggressiv ihr Futter verteidigen. Standardmäßig kommt hierfür eine Plastikhand zum Einsatz, mit welcher der fressende Hund berührt oder sein Futter weggeschoben wird.

In einer Studie überprüften Wissenschaftler/innen deshalb, ob derartige Tests effektiv sind. Das wäre dann der Fall, wenn sie zuverlässig voraussagen können, ob ein Hund nach der Vermittlung Futter verteidigt. In der entsprechenden Untersuchung verfolgten sie daher die Entwicklung von 97 Tierheimhunden. Bei allen 97 Hunden testeten die Tierheimmitarbeiter zunächst das Verhalten der Vierbeiner, wenn ihnen eine Plastikhand einen gefüllten Napf und einen hochwertigen Kauartikel streitig machte. Hunde, die dabei knurrten, ihre Zähne zeigten, schnappten oder zubissen, wurden als futteraggressiv klassifiziert. Sowohl die Tests als auch dessen Auswertung erfolgten durch erfahrene Hundetrainer.

Die als futteraggressiv bewerteten Hunde vermittelten die Tierheime ebenso wie die Tiere, die kein Futter verteidigten. Allerdings erhielten die Adoptanten der futterneidischen Hunde eine Schulung. In dieser bekamen sie verschiedene Anweisungen, um Auseinandersetzungen am Futter und somit Verletzungen durch Hundebisse vorzubeugen. Ihnen wurde davon abgeraten, die Hunde während des Fressens zu stören, anzufassen oder zu streicheln. Zusätzlich sollten sie vorrangig trockenes Futter füttern und die Futterschüssel erst dann anfassen, wenn der Hund fertig mit Fressen war.

Frühestens 3 Monaten nach der Vermittlung in das neue Zuhause befragten die Forscher/innen die neuen Familien zum Verhaltens ihres Hundes während des Fressens. Die Besitzer/innen antworteten dann auf die Fragen, ob der Hund knurrt oder schnappt, wenn er etwas frisst. In die Auswertung der Ergebnisse kamen anschließend nur die Halter-Hund Paare, bei denen es tatsächlich zum Kontakt mit dem fressenden Hund kam.  

Das überraschende Resultat: Ungefähr die Hälfte der als futteraggressiv bewerteten Hunde verhielt sich im neuen Zuhause unauffällig. Diese Vierbeiner zeigten also im Zusammenhang mit Futter kein Aggressionsverhalten mehr. Auch die als friedlich am Futter beurteilten Hunde verhielten sich teilweise anders als erwartet. 22 Prozent von ihnen verteidigten nach der Adoption unerwartet aggressiv ihr Futter.

Stress verändert Verhalten

Der im Tierheim angewendete Test mit der Plastikhand konnte somit in sehr vielen Fällen nicht voraussagen, ob der Hund im neuen Zuhause Futter verteidigen würde. Die Wissenschaftler/innen führen mehrere mögliche Erklärungen für dieses Resultat an.Unter anderem betonen sie, dass die Tierheimumgebung für viele Hunde äußerst stressend und belastend ist. Stark gestresste Hunde zeigen mitunter viel schneller aggressives Verhalten als weniger gestresste Artgenossen. Unter diesen Bedingungen könnte für einige Vierbeiner die Gummihand ein Angstauslöser darstellen. Andere Hunde sind Tierheim eher gehemmt. Sie zeigen dann ihr volles Verhaltensspektrum und die Futteraggression erst nach der Vermittlung.

Dass die Schulung der Besitzer verantwortlich für die Resultate war, ist eher unwahrscheinlich. Ebenso die Annahme, dass sämtliche Konflikte und Berührungspunkte im neuen Zuhause  mit Futter umgangen wurden. Denn entgegen den Anweisungen der Schulungen berührten nahezu alle Adoptanten die als futteraggressiv vermittelten Hunde beim Fressen. Und Besitzer, die nach der Vermittlung völlig den Umgang mit dem fressenden Hund vermieden, wurden von der Auswertung der Studie ausgeschlossen.1

Auch in anderen Studien zeigte sich eine größere Anzahl von als futteraggressiv deklarierten Tierheimhunden nach der Vermittlung als unproblematisch 2

Schutz vor Beißvorfällen?

Warum es sich schwierig gestaltet, Verhalten mittels Tests vorherzusagen, ist Thema einer Untersuchung des Veterinärepidemiologen Gary Patronek. Grundsätzlich ist der Wunsch von Tierheimen nachvollziehbar, die Hunde vor der Vermittlung möglichst genau einzuschätzen. Oft steht dahinter der Gedanke, die Öffentlichkeit und zukünftige Adoptanten vor Beißvorfällen zu schützen. Die entwickelten Verhaltenstests sollen unter anderem aufdecken, ob ein Hund aggressiv sein Futter verteidigt oder unverträglich gegenüber Artgenossen ist. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Hund die im Test auftretenden unerwünschten Verhaltensweisen ebenso im zukünftigen Zuhause zeigt.

Sehr oft werden die Hunde dabei auf verschiedene Art und Weise provoziert oder bedroht. Vierbeiner, die in den Testsituationen aggressives Verhalten wie knurren oder schnappen zeigen, vermitteln die Tierheime dann nur unter besonderen Voraussetzungen. Wird ein Hund beispielsweise nur an erfahrene Hundehalte oder als Einzelhund vermittelt, schrumpft die Anzahl von möglichen Adoptanten. Die Bewertung der Vierbeiner wirkt sich also sowohl auf die Vermittlungskriterien als auch Vermittlungschancen aus.

Auch wenn der Zweck und die Durchführung solcher Tests zunächst sinnvoll klingt, um Menschen vor aggressiven Hunden zu schützen zu wollen: Sie sind mit zahlreichen Problemen behaftet.

Das hat er ja noch nie gemacht

Verhalten wird durch viele Faktoren beeinflusst. Ein Beispiel hierfür ist die Reaktion von angeleinten Hunden gegenüber Artgenossen. Viele Exemplare zeigen an der Leine bei Sichtung oder Kontakt eines anderen Hundes Aggressionsverhalten. Ohne Leine hingegen verhalten sich die leinenaggressiven Tiere unauffällig. Sie sind also nicht grundsätzlich unverträglich und aggressiv gegenüber Artgenossen, sondern haben ungünstige Lernerfahrungen an der Leine gemacht. Oft spielt auch der Frust über die Bewegungseinschränkung eine Rolle. Der gleiche Hund zeigt also situationsabhängig unterschiedliches Verhalten gegenüber anderen Vierbeinern. Eine allgemeine Aussage darüber, ob der Hund unverträglich ist oder nicht ist so nicht möglich.

Territoriale Vierbeiner zeigen sich in der Regel in ihrem gewohnten Terrain wesentlich aggressiver gegenüber Fremden als in unbekannter Umgebung. Bei anderen Vierbeinern hingegen kann man hingegen mitunter das Gegenteil beobachten. Ein hungriger, müder, kranker Hund in ungewohnter Umgebung verhält sich anders als einer, der gesund, ausgeschlafen und in gewohnter Umgebung ist.

Einige der Einflüsse, die Verhalten verändern, sind für uns deutlich erkennbar. Viele bleiben jedoch im Verborgenen. Wir wissen nicht immer, wie es dem Hund geht, was er fühlt und was er wahrnimmt. Sämtliche dieser sichtbaren oder unsichtbaren Faktoren entscheiden darüber, wie sich ein Hund zu einem bestimmten Zeitpunkt verhält.

Zusammenfassend bleibt die Feststellung, dass Verhalten hochgradig wandelbar ist und sich von Moment zu Moment ändern kann.

Verhaltensbeurteilungen sind daher nicht so einfach wie viele medizinische Diagnosen zu treffen. Entweder hat man Windpocken oder nicht, unabhängig davon, wo man sich befindet und wie es einem geht.

Krankheiten vs. Verhalten

Tests für medizinische Diagnosen liefern die Information, ob eine Person an einer bestimmten Krankheit leidet oder nicht. In einer idealen Welt gäbe es bei ein einem Krankheitstest nur zwei mögliche Antworten : Krank oder nicht krank. In der Realität treten aber auch falsch-positive und falsch negative Ergebnisse auf. Das bedeutet, dass ein Teil der gesunden Menschen irrtümlich durch den Test als krank eingeschätzt wird. Ebenso erhält ein Anteil der tatsächlich erkrankten Personen fälschlicherweise die Information, gesund zu sein.

Wie groß die jeweiligen Anteile an Fehldiagnosen sind, hängt von verschiedenen Einflüssen ab. Für sämtliche Testverfahren gibt es deswegen Qualitätskriterien. Diese beziffern beispielsweise, wie hoch Wahrscheinlichkeit von Fehldiagnosen ist. In der Regel muss zudem ein Kompromiss zwischen der Treffsicherheit und der Anzahl an falschen Diagnosen getroffen werden. Wenn das Hauptaugenmerk darauf liegt, wirklich alle erkrankten Personen mittels eines Tests zu identifizieren, führt dies oft zu vielen Fehlalarmen. Das wird in Kauf genommen, wenn eine Krankheit bedingt durch ihre gravierenden Folgen unbedingt sicher festgestellt werden muss.

Ist die Behandlung für eine Krankheit mit hoher Belastung und schweren Nebenwirkungen für den Patienten verknüpft, sind Fehlalarme hingegen unbedingt zu vermeiden. In diesem Fall wird der Test so gestaltet, dass möglichst keine gesunde Person fälschlicherweise als krank beurteilt wird. Dafür steigt dann die Anzahl an kranken Patienten, welche der Test unzutreffenderweise als gesund deklariert.

Selbst ein medizinischer Test kann also in der Regel nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, ob eine Krankheit vorliegt oder nicht.

Gewalttätig oder nicht?

An Testverfahren, die kriminelles und gewalttätiges Verhalten bei Menschen voraussagen, besteht großes öffentliches Interesse. Daher wird seit den 80er Jahren intensiv an entsprechenden Fragebögen und Verhaltenstest gearbeitet. Weil aber Verhalten so wandelbar ist und von vielen Faktoren abhängt, gibt es bis heute keinen Test, der zuverlässig das Potential für Straf- und Gewalttaten beziffern kann. Die Aussagekraft der Testergebnisse ist dadurch wesentlich geringer als bei vielen medizinischen Tests. 3

Je ungenauer der Test in seiner Gesamtheit, desto dramatischer ist die Anzahl von Fehldiagnosen. Zudem muss bei der Entwicklung des Testverfahrens eine schwierige Entscheidung getroffen werden. Entweder geht man das Risiko ein, dass viele potentielle Gewalttäter übersehen werden, oder man nimmt sehr viele Fehlalarme in Kauf. Bei letzterer Entscheidung bedeutet dies also, dass eine große Menge von Menschen zu unrecht das Etikett eines Gewalttäters erhält.

Das gleiche Dilemma ist bei Verhaltenstests für Hunde vorzufinden. Der Test müsste so gestaltet werden, dass das dort gezeigte Verhalten ebenso aussagekräftig für sämtliche andere Umgebungen und Bedingungen ist. Wie bereits erwähnt, ist dies quasi unmöglich. Daher ist die Aussagekraft von Verhaltenstests auch bei Hunden eher gering. Den Testverfahren für Menschen entsprechend gibt es folglich gleichermaßen das Problem der zahlreichen Fehldiagnosen. Wer möglichst keinen futteraggressiven Hund bei einem Testverfahren übersehen will, klassifiziert viele Hunde dabei fälschlicherweise als problematisch am Futter.

Gary Patronek widmete sich daher der Frage, wie ungenau oder genau die Testverfahren für Hunde sind. In seiner Untersuchung hat er dafür die Möglichkeiten zur Berechnung der Qualitätskriterien von Tests herangezogen. Diese wurden dann mit der bereits verfügbaren Literatur zu Verhaltensüberprüfungen, Biss-Statistiken und Wesenstests abgeglichen. Zusätzlich ist er dabei von idealen Testbedingungen ausgegangen. Das bedeutet, dass die Durchführung und Interpretation der Tests einem strengen Protokoll unter absolut gleichbleibenden Bedingungen folgen würde.

Wie hoch sind nun die Chancen, einen gefährlichen Hund mittels der üblichen provokativen Testverfahren zu identifizieren? Schlecht. So schlecht, dass man auch einfach eine Münze werfen könnte, anstatt ein aufwendiges Testverfahren durchzuführen. Ebenso ist die Anzahl falsch positiver Hunde enorm. Dementsprechend häufig werden Hunde durch entsprechende Tests als problematisch und gefährlich eingestuft, obwohl sie sich im neuen Zuhause unauffällig verhalten würden.

Vermittlung ohne Testverfahren

Die Aussagekraft von Verhaltenstests, welche zukünftiges problematisches Verhalten vorhersagen sollen, ist aus theoretischer und praktischer Sicht somit eher gering. Was die Hunde in den Testsituationen zeigen, weicht oft vom ihrem Verhalten in anderer Umgebung zu anderen Zeitpunkten unter anderen Bedingungen ab. Es besteht also immer die Gefahr, dass Hunde gefährliches Verhalten erst zu Hause zeigen , obwohl sie keine aggressiven Reaktionen in Verhaltenstests zuvor gezeigt haben. Andererseits kann ein im Test auffälliger Hund in einer normalen häuslichen Umgebung unproblematisch sein.

Was passiert also, wenn Tierheime auf gezielte Verhaltenstests verzichten? Viele Tierheimmitarbeiter/innen haben laut Befragungen die Befürchtung, dass es nach den Vermittlungen dann zu mehr Beißvorfällen kommt und die Hunde zu Wanderpokalen werden. Diese Bedenken wurden im Rahmen einer groß angelegten Studie verfolgt.

Dabei verglichen die Wissenschaftler/innen die Daten von zwei Hundegruppen. Sie rekrutierten für die Untersuchung über 14 000 Hunde aus neun Tierheimen. Ob eine Futteraggression vorliegt, wurde bei den Hunde der einen Gruppe mittels gewohnter Tests überprüft. Die Tierheime vermittelten die bei den Tests auffällig gewordenen Hunde nur mit besonderen Auflagen und passten die Vermittlungsanzeigen den Ergebnissen an. In der anderen Gruppe erfolgte die Vermittlung ohne vorherige Testverfahren.

Die Studie verfolgte dann die weitere Entwicklung der adoptierten Hunde. Hierfür wurden sämtliche Verletzungen festgehalten, welche die Hunde in ihrem neuen Zuhause verursachten. Ebenso von Interesse war, wie viele Adoptanten die Hunde an das Tierheim zurückgaben.

Wie von vorherigen Arbeiten zu erwarten war, nahmen trotz Verzicht auf Verhaltenstests die Verletzungen weder beim Tierpflegepersonal noch bei den Adoptanten und ihren Familienmitgliedern zu. Der Test auf Futteraggression führte also nicht zur erhöhten Sicherheit. Auch wurden die Hunde ohne Testung nicht signifikant häufiger zurückgegeben. Extreme Formen von Futteraggression registrierte das Pflegepersonal im alltäglichen Umgang mit den Tieren, ohne, dass ein zusätzliches Testverfahren notwendig war.4

Fazit

Verhaltenstests sind nach derzeitigem Kenntnisstand extrem fehleranfällig und bieten nur eine trügerische Sicherheit. Wie sich ein Hund in einer bestimmten Situation verhält, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. In Tierheimen haben die Hunde in der Regel keine feste Bezugsperson und sie befinden sich in einer ungewohnten, enorm stressenden Umgebung. All das verändert das Hundeverhalten und lässt die jeweiligen Tiere teils aggressiver agieren, als dies in einem stabilen Zuhause der Fall wäre. Die Folge: Eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Hunden wird ungerechtfertigt als problematisch bewertet. Das hat deutlich negative, aber unberechtigte Auswirkungen auf die Vermittlungschancen. Gleichzeitig sind andere Hunde durch Stress und die ungewohnte Umgebung eher gehemmt und zeigen z.B. weniger Aggressionsverhalten im Tierheim als im neuen Zuhause.

In den Studien wird daher zu alternativen Maßnahmen geraten. Aussagekräftigere Beschreibungen entstehen vor allen Dingen durch gut geschultes Tierheimpersonal, welches den täglichen Kontakt mit den Hunden über längere Zeiträume auswerten können. Zudem gibt es viele Möglichkeiten, das Leben von Hunden im Tierheim angenehmer zu gestalten und zeitgleich dabei mehr über das Verhalten des Hundes zu erfahren. Dazu gehören Spaziergänge, Interaktionen mit anderen Hunden oder generell gemeinsame Zeit mit Menschen. Bei sämtlichen dieser Optionen lässt sich das Gefahrenpotential durch Schutzmaßnahmen wie Maulkörbe senken.

Titelbild vonMarius Kluonis


  1. Amy Marder-Anastasia Shabelansky-Gary Patronek-Seana Dowling-Guyer-Sheila D’Arpino 2013. Food-related aggression in shelter dogs: A comparison of behavior identified by a behavior evaluation in the shelter and owner reports after adoption - Applied Animal Behaviour Science - 148, 150.156 

  2. Van der Borg, J.A., Netto, W.J., Planta, D.J., 1991. Behavioral testing of dogs in animal shelters to predict problem behavior. Appl. Anim. Behav. Sci. 32, 237–251 

  3. Fazel, S., Singh, J. P., Doll, H., & Grann, M. (2012). Use of risk assessment instruments to predict violence and antisocial behaviour in 73 samples involving 24 827 people: systematic review and meta-analysis. The BMJ, 345, e4692. http://doi.org/10.1136/bmj.e4692 

  4. Mohan-Gibbons, H., Dolan, E. D., Reid, P., Slater, M. R., Mulligan, H., & Weiss, E. (2018). The Impact of Excluding Food Guarding from a Standardized Behavioral Canine Assessment in Animal Shelters. Animals : An Open Access Journal from MDPI, 8(2), 27. http://doi.org/10.3390/ani8020027 

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